Schon seit langem besteht zwischen Deutschland und Israel eine konstruktive Zusammenarbeit auf zahlreichen Gebieten. Die wissenschaftlich-technische Kooperation ist nur eine von ihnen und sehr umfassend aufgebaut. Das Jahr 2008 wurde zum Deutsch-Israelischen Jahr der Wissenschaft und Forschung deklariert, um deutlich zu machen, wie die Zusammenarbeit strukturiert ist und in der Praxis abläuft.
Es bestehen viele Vereinbarungen, Partnerschaften und Stiftungen, die sich auf unterschiedliche Teilgebiete konzentrieren. Beispielsweise wurde bereits im Jahr 1960 die so genannte Minerva Stiftung gegründet, deren Führungsgremium paritätisch besetzt ist und die eine große Zahl an Forschungsprojekten unterstützt, unter anderem in den Bereichen der Physik, Biologie und Informatik. Die Stiftung vergibt Stipendien, um den Forscher- und Fachkräftenachwuchs zu fördern sowie die Graduiertenausbildung. Gleichzeitig werden auch Kurzzeit-Stipendien vergeben, die einen ersten Kontakt junger Menschen aus beiden Ländern herstellen. Die Minerva Stiftung unterhält eigene Schulen für die Begegnung der Schüler mit Fachleuten. Jedes Jahr werden bilaterale Symposien abgehalten, um den Erfahrungsaustausch auf Bildungsgebieten wie Natur-, aber auch Geisteswissenschaften und Religion zu fördern.
Seit 1986 besteht die Deutsch-Israelische Stiftung für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung (German-Israeli Foundation, GIF), deren Ziel die Unterstützung ziviler Projekte ist, die für beide Länder von Interesse sind. Das Kuratorium ist ebenfalls paritätisch besetzt.
Darüber hinaus existiert eine Forschungskooperation mehrerer Ministerien beider Länder, die BMBF-MOITAL-MOST. Diese Buchstaben bezeichnen das deutsche Bildungsministerium und die israelischen Ministerien für Wissenschaft, Kultur, Industrie, Handel und Arbeit. Die Institution arbeitet anwendungsorientierter als die Minerva Stiftung und betreibt Forschung in zahlreichen Bereichen, von der Krebsforschung über Bio- und Nanotechnologie bis hin zu den Themen Umwelt, Wasser und erneuerbare Energien. Letztere Themenbereiche sind für Israel mit seinem überwiegend trockenen Land sehr relevant, und die Solarforschung besitzt angesichts des wolkenarmen Klimas eine besondere Bedeutung. Die Koordination dieser umfassenden Organisation erfolgt durch ein Führungsgremium, das aus Mitarbeitern aller Ministerien beider Länder besteht.
Neben diesen staatlichen Formen der Zusammenarbeit gibt es auch private, die von Stiftungen wie Volkswagen und Thyssen-Krupp initiiert wurden. Somit lässt sich abschließend feststellen, dass die Bande zwischen Deutschland und Israel auf diesem Gebiet sehr eng sind und zugleich stetig erweitert werden.
Für Unternehmen, die sich in der deutsch-israelischen Zusammenarbeit betätigen ist ein Übersetzungservice vom hebräischen zum deutschen und umgekehrt oftmals sehr unterstützend in der täglichen Arbeit. Gerade für spezielle Fachübersetzungen sind Fachleute gefragt, wie sie auf www.uebersetzungsservices-hebraeisch.de zu finden sind.